Kostenübernahme für den Umzugstransporter durch die ARGE auch Umzugs-,  oder Renovierungsaufwendungen

 

Das Thema Kostenübernahme für den Umzugstransorter oder Umzugshelfer ist eine häufig auftretende Frage, die vor allem Menschen mit einem knappen Budget betrifft – meistens Hartz IV Menschen.

Nun, wie geht man mit dieser Aufgabe um?

 

Der erste Weg sollte auf jeden Fall zum zuständigen Sachbearbeiter von der ARGE oder dem Sozialamt führen. Hier wird die Notwendigkeit des Umzugs geprüft und werden alle Fragen vom Antrag über Renovierung bis Umzug besprochen.

Bei Empfang von Arbeitslosengeld II oder Hartz IV gibt es auf jeden Fall eine Unterstützung. Die Frage ist nur, ob und welche Kosten übernommen werden. Folgende Tipps helfen Ihnen zu erkennen, welchen Anspruch Sie auf Unterstützung haben.

 

Tipp Nr. 1: Wer umziehen will, einen Umzugstransporter braucht und Arbeitslosengeld II oder Hartz IV bezieht, sollte zur Kostenübernahme einen Antrag auf Umzug stellen. Antrag kostenlos runterladen – z.B. unter www.mit24-7.de

Bei diesem schriftlichen Antrag auf Umzug oder Renovierung müssen alle voraussehbaren Kosten mittels Kostenvoranschlägen eingereicht werden. Bei Umzügen und Renovierungen in Eigenregie gilt das Prinzip „pragmatisch sein“. Eigene Berechnungen genügen!

 

Tipp Nr. 2: Einige Umzugskosten oder Umzugstransporter werden grundsätzlich übernommen. Dazu gehören Umzugkartons, Packmaterialien, Kosten für einen Umzugstransporter, Miete und sogar Kautionen. Die gute Argumentation ist aber das A und O.

Wer als Hartz IV Empfänger einen Umzug mit Zustimmung der ARGE plant, muss ausschlaggebende Gründe für den Umzug vorweisen können. Das können zum Beispiel sein:

  • Gesundheitliche Einschränkungen (evtl. ein Umzug ins Erdgeschoss)
  • Schimmel in der Wohnung, den der Vermieter trotz Anmahnung nicht entfernt
  • Ist die Arbeitsstelle in einem anderen Ort
  • Bessere Arbeitsaussichten
  • Familienzuwachs oder Trennung
  • Besseres Umfeld für Kindererziehung. Oder bessere Schulverbindung für Kinder

 

Tipp Nr. 3: Wer für seinen Umzug oder für den Umzugstransporter die Zustimmung der ARGE möchte, muss rechtzeitig die zuständigen Stellen bei der ARGE informieren. Dazu gehört auch die rechtzeitige Antragsstellung. Parallel sollten Angebote bei den verschiedenen Umzugsfirmen eingeholt werden. Bei Umzügen in Eigenregie, ist der Umzugstransporter von großer Bedeutung. Der Umzug kann innerhalb eines Tages erledigt werden. Dazu sollten im Vorfeld verschiedene Anbieter angefragt werden.

Kautionen werden zwar von der ARGE übernommen, aber diese müssen nicht sein. Manche Firmen für Transporter-Verleihe bieten sogar Umzugstransporter ohne Kaution an. Eine rechtzeitige Planung ist daher essentiell.

 

Im Internet sind zahlreiche Transporter-Vermieter für Umzugstransporter aus Ihrer Region vertreten. Hierbei lohnt sich ein Preisvergleich, denn die Angebote und der Service können stark voneinander abweichen.


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